Auch Gatterwild wird angenommen Neumarkter Tagblatt

Text und Fotos: W. Schön / Neumarkter Tagblatt


Auch Gatterwild wird angenommen


pws. Etwa zwei Drittel des Wildguts, welches beim neuen Wildzerlegebetrieb in Velburg weiterverarbeitet werden soll, wird aus Ungarn angeliefert.

Ein Drittel des Wildfleisches stammt von Wildtieren aus Deutschland. Es besteht jedoch auch für die einheimische Jägerschaft die Möglichkeit, hier zukünftig ihr Wildfleisch anzuliefern. Dazu können auch speziell dafür vorgesehene Kühleinrichtungen genutzt werden. Gleiches gilt für Gatterwild. Auch dafür ließ Erwin Gradl eine eigene Annahmevorrichtung einbauen. Dieser Service dürfte deutschlandweit wohl einmalig sein, sagt Gradl, der selbst passionierter Waidmann ist.

Das diese Betriebsansiedlung etwas besonderes, nicht nur für Velburg, sondern für die gesamte Region der Oberpfalz darstellt, zeigte sich nun auch am großen Öffentlichkeitsinteresse, welches hier seit der Fertigstellung gegeben ist. Bei der Velburger Gewerbeschau im März nutzten nahezu 2000 Besucher die Möglichkeit zur Besichtigung beim Tag der offen en Tür. Beim Termin der offiziellen Eröffnung und Inbetriebnahme der neuen Betriebseinrichtung, zu der auch die kirchliche Segnung der Räumlichkeiten mit vorgenommen wurde, waren wieder mehrere hundert geladene Gäste anwesend, die sich dann auch durch die neuen Betriebseinrichtungen führen ließen. Uneingeschränkt stellten die hochrangigen Vertreter aus der Politik, Wirtschaft und der Jägerschaft fest, "mit dieser Betriebsansiedlung ist wirklich etwas einzigartiges geschaffen worden". Den Herausforderungen der Zukunft stellt man sich hier mit innovativen Ideen, aber auch mit beachtlichen Investitionen, die getätigt worden sind. Für den Geschäftsmann Erwin eine Investition in die Zukunft, mit der auch gegen die Monopolisierung Einfluss in die Wildfleischvermarktung genommen werden könne.


Fiwi-Hüt Kft.

Wildverarbeitungsbetrieb Export Nr. HU 1163




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